Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten

Das EDA

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) gestaltet und koordiniert im Auftrag des Bundesrats die schweizerische Aussenpolitik. Eine kohärente Aussenpolitik ist Voraussetzung für die wirksame Wahrung der schweizerischen Interessen gegenüber dem Ausland.

Die Tätigkeit des EDA basiert auf den 5 aussenpolitischen Zielen, wie sie die Bundesverfassung definiert:

Das EDA besteht aus der Zentrale in Bern und über 300 Aussenvertretungen (Botschaften, Missionen, Konsulate, Verbindungs- und Koordinationsbüros). Die Zentrale besteht aus dem Generalsekretariat, dem Staatssekretariat und 6 Direktionen: der Politischen Direktion, der Direktion für europäische Angelegenheiten (DEA), der Direktion für Völkerrecht, der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), der Direktion für Ressourcen und der Konsularischen Direktion. Rund 1 Drittel des EDA-Personals arbeitet in der Zentrale, 2 Drittel sind auf Aussenposten tätig.

Botschaften und Konsulate haben unterschiedliche Aufgaben: Eine Botschaft ist die offizielle Vertretung eines Staates in einem andern Staat. Zu ihren Aufgaben gehören die Pflege der diplomatischen Beziehungen, aber auch zum Beispiel die Unterstützung der Schweizer Wirtschaft im Gastland. Ein Konsulat ist das wichtigste Bindeglied zwischen den Landsleuten im Ausland und den Behörden in der Schweiz. Konsulate übernehmen im Ausland die Tätigkeiten der Gemeindekanzlei in der Schweiz (Pässe ausstellen, Stimmrecht regeln usw.) und sind für den Schutz der Rechte und Interessen von Schweizerinnen und Schweizern im Ausland zuständig (zum Beispiel bei Unfällen oder Verhaftungen).