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Entführung eines Schweizer Touristen auf den Philippinen

Stellungnahme, 01.02.2012


Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigt die Entführung eines Schweizer Touristen auf der Insel Tawi-Tawi im philippinischen Sulu-Archipel (Provinz Mindanao). Er wurde zusammen mit einem niederländischen Touristen und einem philippinischen Staatsbürger von bewaffneten Männern entführt.

La province de Mindanao, dans l’Archipel de Sulu aux Philippines. [© DFAE]

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Provinz Mindanao, im Philippinen. [© EDA]

Die philippinischen Behörden haben eine Polizei-Operation gestartet, um die Entführten zu finden.

Die Schweizer Botschaft in Manila steht in permanentem Kontakt mit den lokalen Behörden und der niederländischen Botschaft.

Das Krisenmanagement-Zentrum des EDA koordiniert die Massnahmen mit den betreffenden Diensten, namentlich dem Fedpol und dem Nachrichtendienst des Bundes. Es unternimmt alles, um die Befreiuung der Geiseln bei guter Gesundheit zu erreichen. Das EDA steht auch in Kontakt mit den Angehörigen der entführten Person und bietet ihnen seine Unterstützung in dieser schwierigen Situation.

In seinen Reisehinweisen rät das EDA von Besuchen des gesamten Sulu-Archipels (die Inseln Basilan, Jolo, Sulu, Tawi-Tawi etc.) ab, da dort Terrorgruppen aktiv sind und militärische Operationen durchgeführt werden. Am 15. Januar 2009 wurden auf der Insel Jolo drei Angehörige des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz entführt. Das Entführungsrisiko besteht auf dem gesamten Archipel.