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Bilaterale Beziehungen Schweiz - Äquatorialguinea
Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Äquatorialguinea sind nicht sehr intensiv, werden aber von beiden Seiten als gut bezeichnet.
Die Schweiz anerkannte die Unabhängigkeit Äquatorialguineas 1968. Gleichzeitig nahm sie zum neuen Staat diplomatische Beziehungen auf. Äquatorialguinea verfügt über eine ständige Vertretung bei den Vereinten Nationen in Genf. Zuständig für die Schweiz bleibt jedoch die Botschaft Äquatorialguineas in Paris. Die Schweizer Interessen in Äquatorialguinea werden durch die Botschaft in Yaoundé (Kamerun) vertreten.
Die bilateralen Handelsbeziehungen zur «grössten zentralafrikanischen Finanzmacht» sind bescheiden und haben sich in den letzten Jahrzehnten kaum entwickelt. Die ziemlich diskrete Präsenz der Schweizer Unternehmen in Äquatorialguinea konzentriert sich hauptsächlich auf den Erdöl- und Transportsektor.
Am 1. Januar 2012 waren 9 Schweizer Staatsangehörige in Äquatorialguinea gemeldet. Die meisten sind in der Erdölförderung tätig.
Der Bundesrat anerkannte die Unabhängigkeit der ehemals spanischen Kolonie Guinea am 15.10.1968 und nahm diplomatische Beziehungen zu dem neuen Land auf. Der wirtschaftliche Austausch blieb bescheiden (Holz, Maschinen, chemische Produkte), ebenso die Migration. Die Schweiz beteiligte sich in den 80erjahren an Aktivitäten im Gesundheitsbereich, insbesondere an der Renovation von Leprastationen und Impfkampagnen. Im April 1982 organisierte die UNO in Genf eine Konferenz zum Wiederaufbau und zur wirtschaftlichen Förderung Äquatorialguineas. Mit dem Ausbau der Erdölförderung zu Beginn der Neunzigerjahre gründeten einige Schweizer Unternehmen Niederlassungen in Äquatorialguinea.
