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Bilaterale Beziehungen Schweiz - Kirgisistan

Die Schweiz und Kirgisistan unterhalten gute Beziehungen; sie beruhen auf der Kooperation in den Stimmrechtsgruppen der Bretton-Woods-Institutionen und der technischen Zusammenarbeit.

Schwerpunkte der diplomatischen Beziehungen

Kirgisistan ist Mitglied der Stimmrechtsgruppe der Schweiz beim Internationalen Währungsfonds (IWF), bei der Weltbank sowie bei der Globalen Umweltfazilität (GEF).

Das Koordinationsbüro in der Hauptstadt Bischkek ist zuständig die technische Zusammenarbeit der DEZA und des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO). Es nimmt auch die konsularischen Aufgaben wahr.

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Die Handelsbeziehungen sind bescheiden. Die Schweizer Exporte beschränken sich auf Pharmaprodukte.

Zusammenarbeit im Forschungs- und Bildungsbereich

Forschende und Kulturschaffende aus Kirgisistan können sich beim Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) um ein Bundes-Exzellenz-Stipendien bewerben.

Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe

Kirgisistan ist ein Schwerpunktland der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit, die von der DEZA und vom SECO geleitet wird. Die Schweiz engagiert sich vorwiegend in den Bereichen Wassermanagement, Prävention von Naturkatastrophen, Gesundheitsreformen, Infrastruktur, öffentliche Dienstleistungen und Entwicklung des Privatsektors. Von 1995 bis 2011 wurden dafür 190 Mio. CHF eingesetzt.

Schweizerinnen und Schweizer in Kirgisistan

Ende 2011 lebten 49 Schweizerinnen und Schweizer in Kirgisistan.

Geschichte der bilateralen Beziehungen

Die Schweiz anerkannte Kirgisistan am 23.12.1991 als unabhängigen Staat. Zunächst pflegte die Schweizer Botschaft in Moskau die diplomatischen Beziehungen; seit 25.11.1993 ist der Schweizer Botschafter in Tashkent bei den kirgisischen Behörden akkreditiert. Kirgisistan hat eine Mission bei den internationalen Organisationen in Genf, deren Botschafter seit 1996 in Bern akkreditiert ist.