Bevölkerung in der Schweiz
Die Bevölkerungsentwicklung in der Schweiz ist durch 2 Faktoren geprägt:
• das steigende Durchschnittsalter
• der hohe Anteil von Ausländerinnen und Ausländern an der Gesamtbevölkerung
Als Folge der sinkenden Geburtenzahl und zunehmenden Lebenserwartung (Männer werden im Durchschnitt fast 79, Frauen fast 84 Jahre alt) wird sich der Alterungsprozess in den nächsten Jahren voraussichtlich noch verstärken. Trotz steigender Erwerbstätigkeit der Frauen sinkt der Anteil der Erwerbstätigen gegenüber den Rentnerinnen und Rentnern. Dies stellt grosse Anforderungen an die Altersvorsorge und die Sozialversicherungen.
Im internationalen Vergleich hat die Schweiz einen hohen Ausländeranteil: Von den rund 7.4 Mio. Einwohnerinnen und Einwohnern haben über 20% keinen Schweizer Pass. Dieser Anteil schwankt zwischen 8% in ländlichen Kantonen wie Uri und 39% im Kanton Genf.
• das steigende Durchschnittsalter
• der hohe Anteil von Ausländerinnen und Ausländern an der Gesamtbevölkerung
Als Folge der sinkenden Geburtenzahl und zunehmenden Lebenserwartung (Männer werden im Durchschnitt fast 79, Frauen fast 84 Jahre alt) wird sich der Alterungsprozess in den nächsten Jahren voraussichtlich noch verstärken. Trotz steigender Erwerbstätigkeit der Frauen sinkt der Anteil der Erwerbstätigen gegenüber den Rentnerinnen und Rentnern. Dies stellt grosse Anforderungen an die Altersvorsorge und die Sozialversicherungen.
Im internationalen Vergleich hat die Schweiz einen hohen Ausländeranteil: Von den rund 7.4 Mio. Einwohnerinnen und Einwohnern haben über 20% keinen Schweizer Pass. Dieser Anteil schwankt zwischen 8% in ländlichen Kantonen wie Uri und 39% im Kanton Genf.
Rund 10% der Schweizerinnen und Schweizer leben im Ausland
Der Wanderungssaldo der Schweizer Staatsangehörigen (Differenz zwischen Ein- und Auswanderungen) ist seit 1992 negativ, der Geburtenüberschuss seit 1998.
Rund 650'000 Schweizerinnen und Schweizer lebten 2005 permanent oder vorübergehend im Ausland, 2/3 davon in Europa. Die Auslandschweizer bilden die so genannte "Fünfte Schweiz" (die 4 anderen werden von den Sprachregionen im Inland gebildet) und haben das Recht, brieflich an Abstimmungen und Wahlen in der Schweiz teilzunehmen. Um den Kontakt ihrer Landsleute im Ausland mit der Heimat zu fördern unterstützt die Schweiz verschiedene Einrichtungen wie Kulturzentren und Schweizerschulen.
Soziale Strukturen im Wandel
In der Schweiz wohnen immer mehr Menschen allein. Inzwischen führen über 35% einen Einpersonenhaushalt. Seit 10 Jahren geht die Zahl der Heiraten leicht zurück, während die Ehescheidungen zunehmen. Das Durchschnittsalter der Frauen bei der Geburt des ersten Kindes liegt bei knapp über 30 Jahren.
Hoher Lebensstandard
Der Lebensstandard in der Schweiz ist hoch. Die Schweiz weist eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen der Welt aus. Fast 70% aller Haushalte verfügen über einen PC, und über die Hälfte der Haushalte hat Zugang zum Internet. Jede Person hatte im Jahr 2000 durchschnittlich 44m2 Wohnfläche zur Verfügung; 2/3 der Bevölkerung wohnen in gemieteten Wohnungen oder Häusern.
Freizeitgestaltung
Nebst Sport treiben hat das Lesen in der Freizeit immer noch einen hohen Stellenwert. Nur Musik hören und Entspannen im Familienkreis sind noch häufigere Tätigkeiten. Theater-, Oper- und Kinobesuche rangieren am Schluss der Aktivitätsskala. Wie auch beim Besuch von Sportveranstaltungen macht sich hier die Konkurrenz des Fernsehens stark bemerkbar. Die Weiterbildung rangiert zwar in der unteren Hälfte der Skala. Trotzdem ist es bemerkenswert, dass jede 10. Person einen Teil ihrer Freizeit dafür einsetzt.
Viele Jugendliche identifizieren sich zunehmend stärker mit ihrer Freizeitbeschäftigung und der damit verbundenen Szene als mit ihrer Arbeit.
