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Internationale Finanzinstitutionen


Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbankgruppe und bilden zusammen die Bretton-Woods-Institutionen. Die Schweiz ist seit 1992 Mitglied der 1944/1945 gegründeten Institutionen. Sie leitet eine Stimmrechtsgruppe, zu der Aserbaidschan, Kirgisistan, Polen, Serbien, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan gehören.

Der IWF fördert die internationale Zusammenarbeit im Finanzbereich, stabilisiert das internationale Finanzsystem und hilft Finanzkrisen verhindern. Er stellt Mitgliedstaaten mit Zahlungsbilanzproblemen für eine beschränkte Dauer Kredite zur Verfügung.

Die Weltbank befasst sich vor allem mit Kreditvergaben, technischer Zusammenarbeit und institutioneller Beratung bei der Armutsbekämpfung und der Verbesserung der Lebensbedingungen in Entwicklungsländern.

Die Schweiz setzt sich aktiv für die Stabilität des internationalen Wirtschafts- und Finanzsystems sowie für die wirtschaftliche Entwicklung und die Bekämpfung der Armut in Entwicklungs- und Schwellenländern ein. Sie misst deshalb den Bretton-Woods-Institutionen grosse wirtschaftliche und politische Bedeutung bei.